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Wir feiern unser 60 jähriges Jubiläum!

Geschichte des Orchesters

Hermann Treiber († 2000) gründete 1957 das Akkordeonorchester Höfen und führte es 27 Jahre, bis er 1984 zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Nur wenige werden sich erinnern, welchen mühsamen Weg er in seinem Vereinsleben beschritten hat.

Begonnen hat alles mit dem unvergessenen ersten Dirigenten Karl Eitel († 1992), der mit 10 Musikfreunden und großem Idealismus begann, dann aber nach 12 Jahren harter Aufbauarbeit aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste.


BIld: Dirigent Karl Eitel 
mit Orchester (1958)

Ihm folgte, dynamisch und voller Elan, Werner Seeger († 2006 ) aus Pforzheim. Auch mit ihm als Leiter des Orchesters hatte Hermann Treiber eine glückliche Hand. Mit Werner Seeger verbindet die Vereinschronik die Erinnerung an einen außerordentlich erfolgreichen Dirigenten. Er setzte in der Jugendarbeit den erklärten und festen Schwerpunkt, in dem er sich jahrelang mit großer Hingabe engagiert und damit entscheidend dazu beigetragen hat, dem Orchester den personellen Bestand von etwa 25 Spielern zu erhalten. Desweiteren ist ihm das zu der Zeit weithin bekannte Leistungsniveau des Orchesters zu verdanken. Zur Krönung seiner Laufbahn wurde er 1987 zum Musikdirektor ernannt. Nach längerer Krankheit gab Werner Seeger den Dirigentenstab 1995 an den damaligen Vizedirigenten weiter und vollzog damit gleichzeitig einen Generationswechsel an der Spitze des Orchesters.

      
       Bild: Orchester mit Dirigent Werner Seeger (1985)

Durch Matthias Keller war nun die Kontinuität der Orchesterarbeit zur Beruhigung des Vereins gesichert, da er sein Amt mit jugendlichem Schwung, vorbildlichem Pflichtbewusstsein und großer Einsatzfreude ausführte. Er ist aus dem Orchester, das er nun leitete, hervorgegangen. Es war gewissermaßen das Sprungbrett für seine bemerkenswerte musikalische Karriere. Er war zu dieser Zeit schon bei der Matthias Hohner AG in Trossingen, im Zentrum der Harmonikaproduktion beschäftigt, spielt außerdem dort bis zum heutigen Tag im weltberühmten Hohner-Akkordeonorchester 1927 Trossingen e.V. und ist seit 1998 dessen 1.Vorsitzender. Auf Grund vielseitiger Arbeit und neuen Herausforderungen, aber auch wegen der großen Entfernung von Trossingen nach Höfen musste er schweren Herzens 1998 die Leitung unseres Orchesters aufgeben. Schon zu dieser Zeit zeigte sich mit Florian Gaag ein neues Talent aus den eigenen Reihen.

Mit Ute Janz konnte eine frisch ausgebildete Musikpädagogin vom Konservatorium in Trossingen für ein Jahr als Dirigentin gewonnen werden. Ein weiteres erfolgreiches Jahr verbindet das 1.Orchester mit dem Akkordeonorchester Neuenbürg und dessen Dirigenten Willi Hutzel, der mit großem Einsatz und Idealismus den Übergang in eine neue Ära vollzog.

Parallel dazu übernahm Florian Gaag die Leitung des Jugendorchesters und die Jugendausbildung. Als es im Sommer 2000 sicher war, dass er einen Studienplatz (Lehramt Musik und Chemie) in Karlsruhe bekommen würde, konnte die Übergabe des Dirigentenstabes beim 1.Orchester vollzogen werden. Mit diesem Zeitpunkt begann eine kontinuierliche Steigerung der Fähigkeiten des Orchesters, wobei der junge Dirigent durch seine Tätigkeit genauso vom Orchester profitierte, wie die Spieler von den Fähigkeiten und dem Gespür seines Dirigenten. 

 

       Bild: Orchester mit Jugend und Dirigent Florian Gaag (2002)

Ende 2010 gab Florian Gaag den Taktstock nach 10jähriger Tätigkeit ab. Seit Anfang 2011 leitet Roland Schöpperle das 1. Orchester, Nele Preuß übernahm das Jugendorchester. Beide sind in anderen Berufen tätig, absolvierten aber in drei Phasen 2011/2012 die C3-Ausbildung des Deutschen Harmonika-Verbandes, die Musiker zur Dirigierarbeit in Akkordeonorchestern befähigt. Roland Schöpperle ist ebenfalls langjähriger Spieler im HOHNER Akkordeonorchester 1927 Trossingen e.V.

Seit Mitte 2014 leitet Roland Schöpperle nun auch das 2. Orchester, das aus dem früheren Jugendorchester und einigen unterstützenden Spielern des 1. Orchesters gebildet wird. Derzeit zählen wir im 1. Orchester 17 Spieler, im 2. Orchester neun Spieler. Wir suchen weitere Spieler!

 

In den langen Jahren seiner Vereinsgeschichte dominierten die Mitglieder aus Höfen im Orchester keineswegs. Es vereinigte stets Spieler aus zwölf Städten und Gemeinden in der näheren und weiteren Umgebung in seinem Klangkörper, in dem das weibliche Element häufig überwog. Wie seit eh und je legt das Orchester noch immer großen Wert auf die Nachwuchsausbildung. Besonders zu erwähnen ist hierbei unsere langjährige Spielerin Carmen Essig.

Schon in den ersten Jahren seines Bestehens hat das Orchester wertvolle Verbindungen geknüpft. Es bestand eine enge Zusammenarbeit durch gemeinsame Konzerte mit der Schömberger Stubenmusik, deren Gründer Richard Wöhr auch Gründungsmitglied des Höfener Akkordeonorchesters ist. Ferner bestand ein Partnerschaftsverhältnis zum österreichischen Akkordeonorchester Attnang-Puchheim und es gab gemeinsame Auftritte mit der Volkstanzgruppe Neuenbürg-Höfen.

Im Oktober 1984 legte der Vereinsgründer Hermann Treiber nach 27 Jahren, geprägt von unvergleichlicher Einsatz- und Opferbereitschaft, die Vereinsleitung in jüngere Hände und wurde mit hohen Ehrungen und Würdigung seiner Verdienste um den Verein unter Ernennung zum Ehrenvorsitzenden aus seinem Amt verabschiedet. Zu seinem Nachfolger wählten die Mitglieder Albert Genthner, ebenfalls Gründungsmitglied und noch immer aktiver Spieler im Orchester. Dies erwies sich rückblickend als weiterer Glücksgriff, da er viele Jahre mit viel Engagement und Weitsichtigkeit die Geschicke des Vereines in Händen hielt.


Bild: Albert Genthner, Hermann Treiber

Um den Kameradschaftsgeist, unverzichtbare Voraussetzung für eine gedeihliche Arbeit des Orchesters, zu erhalten und zu fördern, hat die Vereinsführung in den vergangenen 53 Jahren, neben zahlreichen kleinen geselligen Veranstaltungen der Jugendleiter, über 30 mehrtägige Familienausflüge organisiert. Es waren teilweise spektakuläre Unternehmungen und Höhepunkte im Vereinsleben, die von den Organisatoren beträchtlichen Ideenreichtum und persönlichen Einsatz gefordert haben.

Um einige zu nennen: Es ging in die Fränkische Schweiz, nach Tirol, in den Bayerischen Wald, ins Kleine Walsertal, zur Insel Mainau, ins Elsaß, in die Pfalz, nach Köln, zwei Reisen ins Werdenfelser Land (Grainau / Zugspitze),an die Mosel, ins Saarland und in den Europapark Rust. Die größten Unternehmungen waren zwei sechs- und siebentägige Ausflüge in die italienischen Abruzzen, geplant und geleitet von der langjährigen Spielerin Luciana Castillente, zwei fünftägige Fahrten nach Flensburg an der Ostsee auf Einladung von Peter Hansen, langjähriger Gönner des Orchesters und eine viertägige Reise nach Sayda im Erzgebirge organisiert von Iris Eitel. Fast alle diese Ausflüge waren verbunden mit viel beachteten und von großem Beifall begleiteten Auftritten in den besuchten Städten.

Der Verein ist auch in Zukunft bestrebt, das heutige Niveau zu halten oder noch zu verbessern und seinen Aktiven jede ihm mögliche Unterstützung angedeihen zu lassen. Der Eintritt ins sechste Jahrzehnt ist von berechtigtem Optimismus begleitet.

Vereinsleitung (2012)

1. Vorsitzende: Angelika Gießler
2. Vorsitzender: Wolfgang Straub
Kassier: Luciana Castillente
Schriftführerin: Miriam Maisenbacher
Beisitzer: Manuela Gießler
Beisitzer: Iris Schwaiger
Musikervorstand und Presse: Gabriele Hozjan
Noten- und Zeugwart: Natascha Niehus 
Jugendleiterin: Julia Frey
Kassenprüfer: Bianca Aichinger, Horst Retzlaff
Dirigent: Roland Schöpperle

Probentermine

Geprobt wird freitags im Haus des Gastes in Höfen:
    2. Orchester    19 bis 20 Uhr (14täglich)
    1. Orchester    20 bis 22 Uhr

Unterricht

Wir erteilen auch Akkordeonunterricht. Bei Fragen zum Unterricht wenden Sie sich bitte an die Vereinsleitung (siehe Kontakt).

 

© Copyright 2010 bis 2019   Akkordeonorchester Höfen/Enz 1957 e.V.     -     Stand: 13.11.2017